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    Demonstration · Monatliche Finanzsteuerung

    Ein Finanzdashboard zum Verstehen und Entscheiden.

    So kann eine monatliche Finanzanalyse die Geschäftsleitung unterstützen: Ergebnis erklären, Liquidität verstehen und Entscheidungen vorbereiten. Sechs Zahlenbeispiele mit Annahmen und den passenden Fragen.

    Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung unserer Finanzsteuerung.

    Alle folgenden Beträge und Szenarien sind zur Erklärung der Methode erfunden. Sie sind weder Kundenergebnisse noch eine Prognose für Ihr Unternehmen. Das tatsächliche Format richtet sich nach den vereinbarten Daten und Leistungen. Die Beträge sind in Euro; ein Schweizer Mandat benötigt eigene Daten und Annahmen in CHF oder nach Währung.

    Fiktives Unternehmen · Monat M · Beträge in EUR

    Das Unternehmen erzielt ein positives EBITDA. Die Liquidität sinkt trotzdem.

    Im Monat entstehen 25 000 € EBITDA, doch der Kontostand sinkt um 30 000 €. Der Anstieg des Working Capital bindet 40 000 €. Vorrangig sind erwartete Zahlungseingänge und Vorräte zu prüfen, bevor weitere Ausgaben beschlossen werden.

    Monatsumsatz

    EUR 250'000

    Annahme: Umsatz ohne Steuern bei unverändertem Geschäftsumfang.

    Monatliches EBITDA

    EUR 25'000

    10 % des Umsatzes. Weder Reingewinn noch verfügbare Liquidität.

    Liquidität am Monatsende

    EUR 90'000

    120 000 € zu Monatsbeginn, somit eine Abnahme um 30 000 €.

    Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung unserer Finanzsteuerung.

    1. Der Umsatz wächst. Wächst das Ergebnis mit?

    Der Vergleich zweier Monate zeigt, was nach den Kosten vom Wachstum bleibt. Hier steigt der Umsatz um 25 000 €, während das EBITDA unverändert bleibt.

    Scrollen Sie die Tabelle seitlich, um alle Spalten zu sehen.

    Vereinfachte Erfolgsrechnung mit fiktiven Eurobeträgen ohne Steuern.
    PositionVormonatMonat M
    UmsatzEUR 225'000EUR 250'000
    Variable KostenEUR−130'000EUR−150'000
    DeckungsbeitragEUR 95'000EUR 100'000
    Fixkosten ohne AbschreibungenEUR−70'000EUR−75'000
    EBITDAEUR 25'000EUR 25'000

    Für Monat M, vereinfachter Reingewinn nach 5 000 € Abschreibungen, 1 000 € Zinsen und 2 000 € Steuern: EUR 25'000 − EUR 5'000 − EUR 1'000 − EUR 2'000 = EUR 17'000.

    Variable Kosten und Fixkosten sind dem richtigen Monat zugeordnet. Diese beispielhafte Einteilung hängt vom tatsächlichen Geschäft ab. Keine ausserordentlichen Positionen oder weiteren Finanzerträge. Der Steuerbetrag ist eine Annahme, kein Steuersatz.

    Was wir mit der Geschäftsleitung besprechen

    Die zusätzlichen 25 000 € Umsatz bringen nur 5 000 € mehr Deckungsbeitrag, aufgezehrt durch 5 000 € zusätzliche Fixkosten. Bevor mehr Volumen angestrebt wird, prüfen wir Preise, Verkaufsmix, Kosten und einmalige Effekte.

    Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung unserer Finanzsteuerung.

    2. Warum der Gewinn nicht auf dem Konto ankommt

    Der Reingewinn beträgt 17 000 €. Trotzdem sinkt die Liquidität um 30 000 €. Wir beginnen hier beim EBITDA, vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern, und stimmen jede Bewegung mit dem Kontostand ab.

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    Liquiditätsüberleitung von 120 000 € auf 90 000 €, Monat M, fiktive Daten.
    PositionBestand oder Liquiditätsbewegung
    Anfangsbestand der LiquiditätEUR 120'000
    EBITDAEUR 25'000
    Zunahme der KundenforderungenEUR−35'000
    Zunahme der VorräteEUR−10'000
    Zunahme der LieferantenverbindlichkeitenEUR 5'000
    Bezahlte InvestitionenEUR−8'000
    Tilgung von DarlehenEUR−4'000
    Bezahlte ZinsenEUR−1'000
    Bezahlte GewinnsteuerEUR−2'000
    Endbestand der LiquiditätEUR 90'000

    Andere Positionen des Working Capital bleiben konstant. Keine Nettowirkung aus MwSt., Dividenden, neuen Darlehen, Einlagen oder Wechselkursen. Verbuchte Zinsen und Steuern werden im selben Monat bezahlt. Investitionen sind identifizierte Zahlungen, nicht nur die Veränderung des Anlagevermögens. Im Unternehmen ersetzen die tatsächlichen Geldflüsse diese Vereinfachungen.

    Was wir mit der Geschäftsleitung besprechen

    Das Working Capital bindet 40 000 €: 35 000 € zusätzliche Forderungen und 10 000 € zusätzliche Vorräte, teilweise ausgeglichen durch 5 000 € mehr Lieferantenverbindlichkeiten. Vor neuen Ausgaben prüfen wir Zahlungstermine und den Lagerbedarf.

    Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung unserer Finanzsteuerung.

    3. Welcher Umsatz deckt Ihre Kosten?

    Die Schwelle verändert sich mit der Marge, auch bei konstanten Fixkosten. Die Berechnung zeigt den Umsatz zur Deckung der Betriebskosten vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern.

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    Vereinfachte operative Schwelle: Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitragssatz. Beträge auf ganze Euro gerundet.
    PositionAusgangsannahmeNiedrigere Marge
    Fixkosten ohne AbschreibungenEUR 75'000EUR 75'000
    Deckungsbeitrag in Prozent40 %35 %
    Umsatz für ein EBITDA von nullEUR 187'500EUR 214'286
    UmsatzEUR 250'000EUR 250'000
    EBITDAEUR 25'000EUR 12'500

    Variable Kosten sind proportional zum Umsatz, Fixkosten bleiben im betrachteten Bereich konstant. Bei 40 % liegt die Schwelle bei 75 000 / 0,40 = 187 500 €. Bei 35 % beträgt sie rund 214 286 €. Ein EBITDA von null bedeutet weder einen Reingewinn von null noch ausgeglichene Geldflüsse.

    Was wir mit der Geschäftsleitung besprechen

    Sinkt die Marge von 40 % auf 35 %, fällt das EBITDA bei gleichem Umsatz von 25 000 € auf 12 500 €. Vor einem Umsatzziel prüfen wir Rabatte, Leistungsmix und direkte Kosten.

    Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung unserer Finanzsteuerung.

    4. Welche Rechnungen brauchen Ihre Aufmerksamkeit?

    Ein hoher Forderungsbestand bedeutet nicht automatisch einen Zahlungsausfall. Diese Altersstruktur trennt künftige Fälligkeiten von überfälligen Rechnungen und hilft bei der Massnahmenplanung.

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    Forderungen am Ende von Monat M, geordnet nach Tagen seit vertraglicher Fälligkeit.
    PositionBetragNächste Prüfung
    Noch nicht fälligEUR 90'000Termine und Rechnungsunterlagen bestätigen.
    1 bis 30 Tage überfälligEUR 15'000Rechnungseingang und angekündigten Zahlungstermin prüfen.
    31 bis 60 Tage überfälligEUR 10'000Streitfälle erkennen und Verantwortlichkeiten für die Klärung festlegen.
    Mehr als 60 Tage überfälligEUR 5'000Ausfallrisiko mit den zuständigen Fachpersonen prüfen.
    Kundenforderungen insgesamtEUR 120'000Davon 30 000 € überfällig, ohne Aussage zur Einbringlichkeit.

    85 000 € Forderungen zu Beginn und 120 000 € am Ende ergeben eine Zunahme von 35 000 €, passend zur Liquiditätsüberleitung. Bei 250 000 € neuen Verkäufen auf Rechnung und ohne andere Bewegungen betragen Kundenzahlungen 215 000 €. Keine konkret strittige Forderung oder verbuchter Verlust enthalten; die MwSt. hat in dieser Simulation keine Nettowirkung.

    Was wir mit der Geschäftsleitung besprechen

    Von 120 000 € Forderungen sind 30 000 € überfällig. Wir erfassen Betrag, Verzögerungsgrund, Zuständigkeit und bestätigten Zahlungstermin. Verschiebt sich ein Eingang von 20 000 € auf den Folgemonat, sinkt die Liquidität im laufenden Monat entsprechend, ohne dass automatisch der Umsatz sinkt.

    Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung unserer Finanzsteuerung.

    5. Können Sie einstellen, bevor das Geld eingeht?

    Ausgehend von 90 000 € Liquidität am Ende von Monat M vergleichen wir drei Verläufe. Die fiktive Neueinstellung kostet 6 000 € pro Monat zuzüglich 6 000 € Startkosten. Das sind angenommene Gesamtkosten, keine Gehaltsrichtwerte.

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    Liquiditätsbestände am Monatsende, fiktive Annahmen in Euro. Keine neue Finanzierung.
    PositionMonat M+1Monat M+2Monat M+3
    Endbestand ohne NeueinstellungEUR 70'000EUR 85'000EUR 105'000
    Endbestand mit NeueinstellungEUR 58'000EUR 70'000EUR 90'000
    Endbestand bei späterem BeitragsbeginnEUR 58'000EUR 67'000EUR 84'000

    Ohne Neueinstellung: Einzahlungen von 210 000, 240 000 und 245 000 €, Auszahlungen von 230 000, 225 000 und 225 000 €. Mit Neueinstellung: zusätzliche Liquiditätsbeiträge von 0, 3 000 und 6 000 €, nach anderen variablen Kosten und vor Personalkosten. Das verzögerte Szenario verwendet 0, 0 und 3 000 €. Die Startkosten von 6 000 € fallen in M+1 zusätzlich zu den Monatskosten an. Kundenzahlungsfristen und Anlaufkosten sind im konkreten Fall gesondert zu prüfen.

    Was wir mit der Geschäftsleitung besprechen

    Mit der Neueinstellung sinkt der Endbestand in M+1 auf 58 000 €. Vor dem Entscheid prüfen wir den tiefsten Bestand innerhalb des Monats, die erforderliche Reserve und tatsächlich gesicherte Eingänge. Drei positive Endbestände reichen als Grundlage für eine Einstellung nicht aus.

    Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung unserer Finanzsteuerung.

    6. Aus der Monatsbesprechung werden konkrete Massnahmen

    Diese Vorlage zeigt, wie Zahlen mit Entscheidungen verbunden werden. Sie bildet keine Kundenbesprechung ab. Geschäftsleitung und Beteiligte müssen die Massnahmen noch bestätigen.

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    Fiktive Vorlage für die Besprechung von Monat M: vorgeschlagene Massnahmen, Zuständigkeiten und Termine.
    Zu prüfende FeststellungZu bestätigende Massnahme oder EntscheidungVorgeschlagene ZuständigkeitVorgeschlagener Termin
    30 000 € überfällige ForderungenZahlungstermine bestätigen und Planung aktualisieren.Geschäftsleitung und VerkaufsadministrationVor der nächsten Liquiditätsbesprechung
    10 000 € zusätzliche VorräteBestände für bestätigte Verkäufe vor Nachbestellungen von langsam drehenden Vorräten trennen.BetriebsleitungVor der nächsten Lieferantenbestellung
    Geplante Einstellung, unsichere EingängeAnnahmen und erforderliche Reserve vor einer Zusage bestätigen.Geschäftsleitung, unterstützt durch Mercovas AnalyseVor dem Einstellungsentscheid

    In der nächsten Besprechung wird jede Massnahme geprüft: umgesetzt, verschoben oder anzupassen, mit der beobachteten Wirkung. Liefertermine, Besprechungsrhythmus und Zuständigkeiten werden zu Beginn anhand der verfügbaren Daten vereinbart.

    Was wir mit der Geschäftsleitung besprechen

    Die jährliche Begleitung greift dieselben Fragen mit aktualisierten Zahlen wieder auf: Was hat sich verändert, was bleibt unsicher und was ist zu entscheiden? Der Bericht bereitet das Gespräch vor; die nächste Prüfung zeigt, was tatsächlich geschehen ist.

    Ein durchgeführtes Finanzmandat

    Was wir für einen Unternehmer konkret erarbeitet haben

    Im Rahmen einer laufenden Begleitung hat Mercova mehrere Berichte zu Ergebnis, Kostenstruktur und Zahlungsströmen eines Unternehmens erstellt. Hier zeigen wir, welche Analysen diese Berichte enthalten, ohne Angaben, die Rückschlüsse auf den Kunden erlauben.

    Das Ergebnis verstehen

    Erfolgsrechnung, fixe und variable Kosten sowie Gewinnschwelle sind in einem Bericht zusammengeführt.

    Die Frage dazu: Welcher Umsatz ist nötig, um die Kosten zu decken und einen Gewinn zu erzielen?

    Zahlungsströme nachvollziehen

    Die Berichte zeigen Zahlungsströme sowie Forderungen, Verbindlichkeiten und Darlehen.

    Die Frage dazu: Warum entwickeln sich Ergebnis und Kontostand unterschiedlich?

    Berichte für mehrere Perioden

    Die aufeinanderfolgenden Berichte greifen dieselben Analysebereiche auf. Damit erhält der Unternehmer eine regelmässige Grundlage, um seine Zahlen einzuordnen.

    Die Frage dazu: Was hat sich seit der letzten Periode verändert und sollte genauer untersucht werden?

    Diese Darstellung beschreibt die erbrachte Arbeit. Sie weist keinen finanziellen Erfolg aus, der dem Mandat zugerechnet wird. Die Beispieltabellen auf dieser Website verwenden fiktive Daten, die von den Kundenberichten getrennt sind.

    Kontinuierliche Finanzbegleitung, Entscheidungen jeden Monat

    Ein Dashboard ist der Ausgangspunkt. Wir schlagen eine jährliche Begleitung zu Ergebnis, Liquidität und anstehenden Entscheidungen vor, mit monatlicher Abrechnung im vereinbarten Leistungsumfang.

    1. 01

      Ihren Bedarf verstehen

      In einem kostenlosen Erstgespräch von 20 Minuten besprechen wir Ihr Geschäft, verfügbare Zahlen und eine konkrete anstehende Entscheidung.

    2. 02

      Einen klaren jährlichen Rahmen vereinbaren

      Bei passendem Bedarf hält das Angebot Leistungen, Gespräche, Datenanforderungen, Monatshonorar und Laufzeitbedingungen fest. Sie entscheiden vor einer Verpflichtung.

    3. 03

      Analysieren, entscheiden, Massnahmen prüfen

      Jeden Monat werden die Zahlen eingeordnet und Entscheidungen besprochen. Häufigere Liquiditätsprüfungen sind möglich, wenn Bedarf, Daten und Leistungsumfang dazu passen.

    Für Geschäftsleitungen von KMU und Startups mit etabliertem Geschäft, typischerweise mit etwa 1 bis 30 Millionen Jahresumsatz. Regelmässiger Analysebedarf, Datenqualität und Ihre Mitwirkung sind ebenso wichtig wie die Grösse.

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